Systemische Aufstellungen zu persönlichen, familialen und beruflichen Fragen

Die Methode Systemischer Aufstellungen trägt der Tatsache Rechnung, dass Kollektive, insbesondere Familien, aber auch andere soziale Gruppen und Verbände, durch subtile, hoch komplexe unbewusste Prozesse miteinander verbunden sind, die in anderen Formen von Beratung und Therapie nicht in vergleichbarer Tiefe und Differenziertheit bearbeitbar sind. Über Generationen hinweg können etwa in Familien tabuisierte oder nicht hinreichend verarbeitete essentielle Erfahrungen wie einschneidende Trennungen und Verluste, verschiedene Formen von Verrat, schwerwiegende individuelle und kollektive Traumata wie Krieg, Flucht und Vertreibung und Anderes mehr zu schwerwiegenden psychosozialen Belastungen führen, die durch die Methode Systemischer Aufstellungen im günstigen Fall spürbar verringert werden und eine wesentlich höhere Lebensqualität eröffnen.

Mein Vorgehen in der Aufstellungsarbeit ist stark prozessorientiert und nimmt fachlich Bezug u.a. auf den Ansatz von Victor Chu (vgl.: Chu, V., Neugeburt einer Familie. Familienstellen in der Gestalttherapie. Wuppertal 2008), wie auch auf die körperpsychotherapeutischen Essentials des erfahrungsorientierten Ansatzes der HAKOMI-Methode.

Aufstellungsarbeit erfordert ein hohes Maß an Selbsterkenntnis und eine hinreichend stabile seelische und soziale Situation. Es kommt dabei möglicherweise zur Konfrontation mit schmerzhaften Aspekten der persönlichen und familialen Biografie. Sie ist folglich nur geeignet für Personen, die über differenzierte Erfahrungen mit Psychotherapie bzw. Selbsterfahrung verfügen sowie über bedarfsweisen professionellen Rückhalt, um im Anschluss daran die erlebten inneren Prozesse und deren nachfolgenden Auswirkungen reflektieren und verarbeiten zu können. Die beraterische Vor- und auch Nachbereitung der Gruppe/der Seminare im Einzelsetting kann gerne bei mir stattfinden.

Systemische Aufstellungen sind einerseits im Rahmen einer fortlaufenden Abendgruppe möglich. Hier beträgt die Mindestteilnahmedauer acht Abende, eine Verlängerung ist jeweils um fünf weitere Termine möglich. Die Gruppe findet i.d.R. vierzehntägig statt.

Alternativ werden mehrtägige Aufstellungsseminare angeboten: siehe Termine.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein ausführliches Erstgespräch (60 min), bei auswärtigen TeilnehmerInnen gegebenenfalls telefonisch.

Termine für die Abendgruppe: Vierzehntägig, von 19.00 bis 21.00 Uhr. Die Gruppe startet, sobald mindestens fünf Anmeldungen vorliegen. Der erste, verbindlich zu buchende Turnus beträgt acht Abende; eine Verlängerung und ggf. Öffnung der Gruppe ist möglich.

Für die Zwei- und Drei-Tages-Seminare empfehle ich, nach Möglichkeit bereits am Vortag eine Auszeit zu nehmen und auch für den Folgetag möglichst einen freien Tag einzuplanen, um die durchlebten inneren Erfahrungen hinreichend integrieren zu können.

Eine Teilnahme am Zwei- oder Drei-Tages-Seminar ist, zu reduziertem Teilnahmebeitrag, auch als Teilnehmende/-r BeobachterIn möglich, um die Methode kennenzulernen.

Kosten

Für die Abendgruppe

Verdienende: € 40,00

Gering-/Nichtverdienende: € 30,00.

Für das Zwei-Tage-Seminar

Verdienende: € 180,00 (Vorgespräch inklusive)

Gering-/Nichtverdienende sowie Teilnehmende BeobachterInnen: € 120,00.

Für das Drei-Tage-Seminar

Verdienende: € 240,00 (Vorgespräch inklusive)

Gering-/Nichtverdienende sowie Teilnehmende BeobachterInnen: € 160,00.

Friedensstraße 59

69121 Heidelberg

(06221) 895886

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